Hohlkörperkeramikvormauerziegelstein
KP-O 150/25/GOST 530-95
Mauerwerk (Bau)
Mauerwerk ist ein aus natürlichen oder künstlichen Steinen gefügtes Bauteiloder Bauwerk. Der Ziegelmauerwerk besteht aus Ziegeln und Mörteln, der heute meist als Hintermauerwerk (also als tragende Wand) oder als Verblendmauerwerk verwendet wird.
Mauerwerk Arten
Die Dicke der Wand und die Länge des Ziegels sind gleich, d.h. 250 mm. Abhängig von der Dicke der Wände gibt es folgende Arten des Mauerwerkes:
- mit Ziegel (Normalgröße) (250 mm);
- mit Anderthalbziegel (125 mm.);
- mit Viertelziegel (65 mm.).
Wird ein Mauerwerk mit Viertelziegeln gebaut, reduziert sich der Verbrauch des notwendigen Materials und es gibt einen minimalen Verlust der Fläche.
Beim Mauerwerk einer Wand von 4 m zum Beispiel beläuft sich der Unterschied des Mauerwerkes mit Ziegel (Normalgröße) und mit Anderthalbziegel auf 1 m². Wird das Mauerwerk mit Viertelziegeln gebaut, beläuft sich der Unterschied auf über 1,5 m².
Baumörtel
Das Hauptbindemittel des Mauerwerkes ist der Baumörtel. Der Baumörtel besteht aus einer bestimmten Proportion von Zement, Sand und Wasser. Der Sand für den Mörtel wird grundsätzlich durchgesiebt, der Zement wird mit bestimmter Marke ausgewählt. Je mehr der Zementanteil im Mörtel ist, desto weniger ist der Mörtel plastisch.
Die Plastizität des Zementsandmörtels ist weniger als Zementlehmmörtel oder Kalkzementmörtel. Einen plastischen Mörtel beim Mauerwerk aus Lochziegeln zu verwenden, ist aber unzweckmäßig, da er die Löcher im Ziegelkörper füllen wird. Andererseits, wenn die Plastizität des Mörtels niedrig ist, ist es kompliziert, mit dem Mörtel zu mauern.
Es gibt deshalb eine bestimmte Norm zur Mörtelplastizität für das Mauerwerk, die durch das Eintauchen eines Vergleichskegels in den Mörtel gemessen wird. Für den Lochziegel ist die Norm von 7-8 cm. Für den Vollziegel (besonders in warmen Jahreszeiten) ist die Norm von 12-14 cm. Um der Unhomogenität dabei auszuweichen, soll der Mörtel periodisch gerührt werden um das Sinken von schweren Partikeln zu vermeiden
Ziegelmauerwerk
Das Mauerwerk besteht aus Mauersteinen oder Natursteinen, die lagenweise übereinander geschichtet werden. Aus statischen Gründen müssen die Steine der einzelnen Lagen überlappend gesetzt werden und ergeben so die unterschiedlichen Mauerwerksverbände. In der Regel sind die Steine durch ein Bindemittel (z.B. Mörtel) kraft- und formschlüssig miteinander verbunden.
Bei Verbänden unterscheidet man Läufer- und Binderschichten. Läufer sind Steine, die mit der Längsseite in der Mauerflucht liegen – Binder mit der Schmalseite. Wird das Mauerwerk mit Läufern errichtet, braucht man eine Mörtelbreite von 80-100 mm, mit Bindern – 200-220 mm. Die Schichtdicke des Mörtels soll 15-20 mmsein, dadurch wird die Fugendicke von 10-12 mmversorgt.
Sind in einer Binderschicht alle Steine hochkant gestellt, so heißt diese Rollschicht, zeigt der Kopf nach oben Grenadierschicht. Rollschichten werden beispielsweise als Außenfensterbank oder als Zierelemente im Mauerwerk verwendet. Sonderformen der Rollschicht sind der Zahnschnitt (Steine in der Tiefe gegeneinander versetzt) und der Schränkschnitt (Steine schräg zur Mauerachse versetzt).
Vor dem Beginn des Mauerwerkes sollte man den Ziegel im Wasser liegen lassen, damit er alle Feuchte aus dem Mörtel nicht resorbieren kann, was im Endeffekt auf die Festigkeit des ganzen Mauerwerkes einwirkt.
Fugen und Verband
Das Mauerwerk besteht aus einzelnen Steinen, die aufeinandergeschichtet werden. Der Mörtel verbindet die Steine kraftschlüssig und sorgt für bessere Stabilität des Mauerwerks. Eine Fuge ist im Bauwesen ein gewollter oder toleranzbedingter Spalt oder Zwischenraum zwischen zwei Bauteilen oder Materialien. Je nach Lage der Fuge kann sie neben ihrem bautechnischen Zweck auch der Gestaltung dienen.
Im Mauerwerksbau wird zwischen Stoßfugen und Lagerfugen unterschieden:
Als Lagerfuge (horizontal) wird der vermörtelte horizontale Zwischenraum zwischen übereinander liegenden Mauersteinschichten bezeichnet. Die Dicke der Lagerfuge ist abhängig von der verwendeten Mörtelart und der Steinart.
Stoßfugen (vertikal) befinden sich zwischen Mauersteinen einer Lage. Sie werden vermörtelt oder unvermörtelt hergestellt. Die Ausführungsart von unvermörtelten Stoßfugen wird als Stumpfstoßtechnik bezeichnet.
Je nachdem, wie Binder und Läufer aufeinander folgen und die Fugen übereinander stehen, werden die Verbände unterschiedlich benannt. Die Namen der Verbandsarten werden hierbei teilweise eher allgemein verwendet oder beziehen sich auf ein ganz spezielles Muster. Beim Mauerverband im engeren Sinne steht die Lastverteilung und Tragfähigkeit im Vordergrund. Sind Mauersteine in Längsrichtung der Mauerflucht mit jeweiligem Versatz der nächsten Schar um eine halbe Länge angeordnet, wird von einem Läuferverband gesprochen. Am Ende einer jeden zweiten Reihe wird 1/2 Stein vermauert, um versetzte Stoßfugen zu erreichen. Einfache bzw. nichtragende Wände können im reinen Läuferverband erstellt werden. Sind die Scharen um 1/4 versetzt, spricht man vom schleppenden Läuferverband. Sind dagegen die Köpfe zu sehen, wird dieser als ein Binderverband bezeichnet. Tragende Wände müssen im Binderverband erstellt werden, um eine ausreichende Lastenableitung durch die Verzahnung zu gewährleisten.
Blockverband
Im dickeren Blockverband wechseln sich auch Binder- und Läuferschichten ab. Dabei sind die Läufer gegenüber den Bindern um 1/2 Kopf versetzt eingebaut, während die Läufer senkrecht fluchten. Die Mauerstärke entspricht damit mindestens einer Ziegellänge. Bei einer Mauerstärke von einem Stein befinden sich in den Läuferscharen jeweils zwei Steine längs nebeneinander und in den Binderscharen liegen die Steine quer aneinander. Ist die Länge der Mauer in Kopflängen ungerade wird die Läuferschicht beidseitig von zwei Dreiviertlern abgeschlossen, ist sie gerade, wird an einem Ende jeweils ein Binder nach den Dreiviertlern eingefügt.
Je nach Stärke ergibt sich:
In jeder Läuferschar liegen am Anfang und Ende so viele Dreiviertel (Dreiquartiere), wie die Wand in Köpfen dick ist. Bei Ecken gilt die Maurerregel, dass die Läuferschicht „durchläuft“, die Binderschicht dagegen anstößt. Im Sparverband wird die Läuferschar mit ganzen Steinen begonnen, der Ausgleich erfolgt in der Binderschar mit längs gespaltenen Steinen, den Riemchen. Dadurch entsteht kein Abfall an Ziegeln und es werden keine Dreiviertler verwendet. Jedoch ist am Mauerende die Tragfähigkeit nicht so groß. Als Abhilfe können die Riemchen erst nach dem ersten Binder verbaut werden.
Beim Kreuzverband, der vom Binderverband abgeleitet ist, wird jede zweite Läuferschicht um einen Kopf – den Verschiebekopf – versetzt. Die Schichtenfolge wiederholt sich erst nach vier Lagen. Der innere Aufbau der Schichten bleibt identisch. Bei gezielter Verwendung unterschiedlich farbiger Ziegel ergibt sich dabei ein Kreuzmuster. An den Enden werden Dreiviertel-Steine vermauert.
Fugenglattstrich
Die Fuge hat als Bindeglied der Einzelelemente eine konstruktive Bedeutung und spielt auch als Gestaltungsmittel eine wichtige Rolle. Mit der Wahl der Fugenstruktur und -farbe kann das Gesamtbild der Fassade entscheidend beeinflusst werden. Der Struktur nach unterscheidet man glattausgeführte, zurückliegende und abgeschrägte Fugen.
Der Fugenglattstrich bietet die Möglichkeit, mit geringem Aufwand hochwertiges Verblendmauerwerk herzustellen. Voraussetzung dafür ist, dass der Mörtel eine gute Verformbarkeit besitzt. Für dieses Verfahren sollten keine Baustellenmörtel, sondern nur geeignete Fertigmörtel verwendet werden.
Damit ist die Voraussetzung für eine einheitliche Fugenfarbe gegeben. Beim Fugenglattstrich ist besonders auf das vollfugige Mauern zu achten, um nicht später beim Glätten der Fuge nachbessern zu müssen. Beim Aufmauern hervorquellender Mörtel wird mit der Kelle abgestrichen und die Fuge nach dem Anziehen des Mörtels mit einem entsprechend dicken Fugeneisen oder Schlauch steinbündig glattgestrichen.
Der Mörtel muss mit der Kelle sofort abgezogen werden, damit Verschmutzungen an den Sichtflächen vermieden werden können. Wichtig ist, dass der Mörtel beim Glätten stets die gleiche Konsistenz hat. Eine zu frisch geglättete Fuge wird hell. Eine zu spät geglättete Fuge wird dunkel.
Unser Unternehmen hat Interesse daran, dass die von Ihnen gebauten Gebäude eine moderne Ausstattung und eine feste Ausführung besitzen können. Wenn Sie Empfehlungen unserer Spezialisten folgen, werden Sie eine schöne Steinmauerung erhalten, die eine lange Zeit die Farbe des Steines erhalten wird!
Verkauf in Usbekistan
Promzone, Akhangaran,
Tashkent Region, Usbekistan
Vertretung in Taschkent:
+998 71 2950008
+998 71 2320991
Verkauf in Kasachstan:
Suyunbaya avenue, 258В,
Alma-Ata Region, Republik Kasachstan
+7 727 341 02 20
+7 777 190 80 30
Verkauf in Kirgisistan,
Isanova 128 street, 258В,
Bishkek Region, Republik Kirgisistan:
+996 312 32 31 44
+996 555 77 98 03
E-mail: info@steinertind.de

Hohlkörperkeramikvormauerziegelstein
KP-O 150/25/GOST 530-95

Hohlkörperkeramikvormauerziegelstein
KP-U 150/25/GOST 530-95
Methode zum Berechnen der nötigen Menge Ziegel beim Bau.
Die Ziegelsteine werden auf Holzpaletten gepackt mit Plastikfolie und Bändern fixiert.