Hohlkörperkeramikvormauerziegelstein
KP-O 150/25/GOST 530-95
Ziegel! Überall, auf allen der tief hinabreichenden und zeitlich oft weit auseinander liegenden Besiedlungsebenen ist an der Schnittstelle von Heute ins Gestern Ziegel sichtbar. So führt die Tradition des uralten und ewig aktuellen, aus Lehm gebrannten, Baumaterials von der Gegenwart über die Zeiten hinweg.
Der Lehm ist einer der bedeutendsten natürlichen Baustoffe der Menschheit. Dank seiner Leichtigkeit und seiner Plastizität bei der Bearbeitung wurde der Lehm bei verschiedenen Völkern der Welt populär. Sowohl bei der Fertigung von Gebrauchsgegenständen als auch im Bau.
Seit unvordenklichen Zeiten verwendet die Menschheit im Bau den Lehmpatzen – einen luftgetrockneten Ziegel aus Lehm, Wasser und Stroh, Heidekraut u.ä. Der Lehmpatzen dämpft nicht nur Feuchtigkeitsschwankungen sondern kann auch Gerüche neutralisieren und bietet einen sehr guten Schallschutz. Gebäude aus Lehmpatzen werden heute in Regionen mit trockenem Klima und fehlenden Wäldern – im Nahen Osten, im Kaukasus und in Mittelasien – aufgebaut.
Der Begriff Ziegel kommt vom lateinischen Wort „tegula“, was eigentlich so viel wie Dachziegel bedeutet. Das Verb „tegere“ heißt dabei übersetzt „decken“. Andere Begriffe für Ziegelstein sind Backstein oder Mauerziegelstein.
Die ersten Ziegel (Lehmziegel) waren handgeformt und dadurch unregelmäßig in der Form. Ziegel mit glatt gestrichener Form sind seit etwa 6.300 v. Chr. aus Mesopotamien bekannt. Zwischen 3.100 und 2.900 v. Chr. wurde erstmals gebrannter Ton in Ziegelform in großem Umfang verwendet und die Technik des Glasierens entwickelt und perfektioniert. Das Ischtar-Tor (600 v.Chr.) ist ein herausragendes Beispiel für den in babylonischer Zeit erreichten Entwicklungsstand der Technik. Die Bibel spricht auch vom Turmbau zur Babel. Als Baumaterial verwendeten die Babylonier gebrannte Lehmziegel, wobei sie die Außenziegel farbig (blau) emaillierten.
Eine bedeutende Rolle spielte der Ziegel in der Architektur des Alten Roms, des Byzantinischen Reiches und der Rus vor mongolischer Invasion. In diesen Zeiten wurden komplizierte Bauten – Bögen und Gewölbe der Gebäude – häufig mit einem religiösen Sinn aufgebaut.
Das Mauerwerk erfolgte mit Kalkmörtel, mit Zugabe des zerkleinerten Ziegelschrotes. Byzantische Architekten benutzten ein dekoratives Mauerwerk; dadurch wurde das Aussehen der Gebäude einzigartig. Sehr schön und imposant ist die Architektur der alten Städte Buchara und Samarkand.
Die von den Archäologen in Mittelasien und in der alten Rus entdeckten Ziegelbrennöfen haben eine ähnliche Ausführung und gehören zu X. – XV. Jahrhunderten. Dies bestätigt die große Verbreitung der Technologie des Brennens in den Staaten, die sich unter der Gewalt und der Einwirkung von der Goldenen Horde befand.
Im XV. Jahrhundert bekam der Ziegel eine Form – 289х189х67mm. Unter der Regierung von Peter I. wurden die Grundlagen der Industrieproduktion eingeführt, bei denen jeder Hersteller verpflichtet war, seine Produktion zu markieren. Dadurch konnten Lieferanten von Waren mit schlechter Qualität festgestellt werden. „Königlicher Ziegel“ war der erste russische Ziegel der für das Verdecken von Fugen vorgesehen war.
Bis zum XIX. Jahrhundert hatte dennoch die Fertigung des Ziegels einen handwerklichen Charakter mit aufwendiger Handarbeit: Der Ziegel wurde manuell geformt danach nur in warmen Jahreszeiten im Freien getrocknet und anschließend in kleinen Öfen gebrannt. Aber in der Mitte des XIX. Jahrhunderts erreichte die Ziegelherstellung mithilfe der wissenschaftlichen Erfindungen ihre Blütezeit. Mit der Erfindung von Lehmkneter, Walzen, Bandpressen und Ringkühlöfen wurden Ziegelwerke gebaut.
Seine Standardform bekam der Ziegel im Jahre 1927: 250х120х65 mm bei einem Gewicht von maximal 4,3 kg.
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Methode zum Berechnen der nötigen Menge Ziegel beim Bau.
Die Ziegelsteine werden auf Holzpaletten gepackt mit Plastikfolie und Bändern fixiert.